Mittelbadische Kommunen fordern zur Landtagswahl 2026: Gesundheit, Mobilität und Zukunftssicherung
Mit Blick auf die Landtagswahl 2026 haben die Städte Rastatt, Baden-Baden, Bühl und Gaggenau sowie der Landkreis Rastatt gemeinsame Forderungen an die hiesigen Kandidaten für die Landtagswahl am 8. März 2026 gerichtet. Damit sollen zentrale Themen für die Region frühzeitig in die politische Debatte eingebracht und verbindlich im kommenden Landtag sowie in einem künftigen Koalitionsvertrag verankert werden. Die Kommunen reagieren damit auf dringenden Handlungsbedarf bei der Transformation der Automobil- und Zulieferindustrie, der Sicherung der Gesundheitsversorgung, der Verbesserung der Verkehrswege sowie Fragen der Daseinsvorsorge, der Hochschulentwicklung und bei Umwelt und Gesundheit.
„Wir wollen Mittelbaden gemeinsam voranbringen und erwarten von den Kandidaten und den bisherigen Abgeordneten klare Positionen zu den drängendsten Fragen unserer Region“, heißt es aus dem Kreis der Oberbürgermeisterin, der Oberbürgermeister und des Landrats. In den kommenden Wochen laden die Kommunen die politischen Vertreterinnen und Vertreter des Landes ausdrücklich zum Dialog ein. Anfang 2026 soll es zudem einen gemeinsamen Termin in Mittelbaden geben, um die Anliegen weiter zu vertiefen.
Die mittelbadischen Kommunen stellen sechs zentrale Forderungen:
- Gesundheitsversorgung sichern
- Verkehrsinfrastruktur ausbauen
- PFAS-Belastung konsequent angehen
- Hochschul- und Innovationsstandort stärken
- Pflege vor Ort erhalten
- Kommunen, Kultur und Familien entlasten
Mit dem gemeinsamen Forderungskatalog setzen die mittelbadischen Kommunen ein deutliches Zeichen: Die Herausforderungen der Region sollen im Wahlkampf konkret und lösungsorientiert angegangen werden.
