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Rastatt lädt zum Austausch ein: Erfahrungen aus der Evakuierung beim Bombenfund am Kombibad für zukünftige Krisen nutzen

Wie können sich Kommunen und Bürger besser auf Krisen vorbereiten, und was können sie aus vergangenen Ereignissen lernen, um künftig noch handlungsfähiger zu sein? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Landesregierung Baden-Württemberg im Projekt „Gut vorbereitet für den Ernstfall – in unserer Kommune packen wir gemeinsam an!“, das den Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern in den Mittelpunkt stellt. In Rastatt steht dabei ein konkretes Ereignis im Fokus: die Evakuierung am 26. Oktober 2025 nach dem Bombenfund auf dem Gelände des Kombibads.

Betroffene Bürgerinnen und Bürger am 22. April zum Austausch eingeladen

Ein wichtiger Bestandteil des Projekts sind Fokusgruppen, die in verschiedenen Städten und Gemeinden stattfinden. Vertreter aus der Verwaltung, von Einsatzorganisationen und aus der Bevölkerung kommen darin zusammen, um ihre Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen. Die Stadt sucht dafür Bürgerinnen und Bürger, die damals betroffen waren und ihre persönlichen Eindrücke einbringen möchten. Im gemeinsamen Gespräch geht es darum, was in einer solchen Situation geholfen hat, welche Informationen wichtig waren, wo Unterstützung gefehlt hat und was sich für zukünftige Krisen verbessern lässt. Das Treffen der Fokusgruppe findet am Mittwoch, 22. April, von 18 bis 21.30 Uhr im Historischen Rathaus im Ratssaal statt.

Teilnehmer erhalten Aufwandsentschädigung

Für das leibliche Wohl ist während der Veranstaltung gesorgt. Zudem erhalten die Teilnehmenden eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 50 Euro. Ziel ist es, eine möglichst vielfältige Gruppe zusammenzustellen, die unterschiedliche Perspektiven widerspiegelt. Daher kann es sein, dass nicht alle Interessierten berücksichtigt werden.

Anmeldung bis 12. April

Eine Anmeldung ist bis zum 12. April über folgenden Link möglich: https://eveeno.com/152503386

Bei Fragen steht das Büro translake telefonisch unter 07531 3659230 oder per E-Mail an info@translake.org zur Verfügung. Weitere Informationen zum Projekt sind online abrufbar unter: https://www.servicestelle-buergerbeteiligung.de/projekte/staatsministerium-staerkung-der-resilienz.

(Erstellt am 01. April 2026)

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